Ärzte Zeitung online, 12.05.2011

Wahn plus Depression: schlechte Prognose

BOSTON (mut). Hören depressive Patienten auch Stimmen oder fühlen sie sich von Fremden kontrolliert, dann haben sie eine schlechte Prognose und sprechen weniger gut auf eine antidepressive Therapie an.

Das berichten US-Forscher aus Boston. Sie hatten über 4000 Depressionspatienten untersucht. Davon zeigte etwa ein Drittel Psychose-Symptome (Arch Gen Psychiatry. 2011; 68:351-360).

Bei diesen Patienten waren die Remissionsraten um etwa 20 bis 30 Prozent niedriger als bei Patienten ohne Psychose-Symptome.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »