Ärzte Zeitung, 24.08.2006

BUCHTIP

Mobilität und Epilepsie

Reisen zu können und mobil zu sein ist nicht nur ein Stück Lebensqualität, sondern heute oft Voraussetzung für ein funktionierendes Sozialleben oder um überhaupt eine Arbeitsstelle zu erhalten. Für Epilepsie-Kranke ist deshalb die kompetente Beratung für ein mobiles Leben essentiell.

In "Mobilität und Epilepsie" erhalten Kollegen praktische und mit Studiendaten unterlegte Ratschläge zu allen wichtigen Fragen der Mobilität im Alltag und auf Reisen, die für eine individuelle Beratung von Patienten notwendig sind.

Das Buch der Berliner Medizinstudentin Selina Saher und der beiden Neurologen Professor Jürgen Bauer und Dr. Marianne Neumann aus Bonn sowie des bekannten Tropenmediziners Professor Gerd-Dieter Burchard aus Hamburg umfaßt ein Themenspektrum von der Kraftfahreignung bis zur angepaßten Malariaprophylaxe bei Epilepsie.

Es gibt gesonderte Kapitel zur Flug-, Bahn-, Bus- und Schiffsreise, detaillierte Hinweise zum Reiseversicherungsschutz verschiedener Anbieter sowie zu Reiseimpfungen und Infektionsprophylaxe. Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich außerdem mit dem Thema Sport bei Epilepsie.

Dieses Buch ist ein Muß für Neurologen und empfehlenswert für Hausärzte, vor allem wenn sie reisemedizinische Beratungen anbieten. (ner)

Bauer, J.; Burchard, G.-D.; Saher, S.: Mobilität und Epilepsie, Steinkopff Verlag 2006, 156 Seiten, Preis: 49,95 Euro, ISBN 3-7985-1584-0

Topics
Schlagworte
Epilepsie (301)
Panorama (30149)
Krankheiten
Epilepsie (566)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »