Ärzte Zeitung, 28.04.2008

Fördert Gleichstrom die Hirnleistung?

JENA (mut). Die transkranielle Gleichstromstimulation kann offenbar nicht nur Anfälle bei Epilepsiekranken verhindern, sondern fördert nach Berichten von Eltern und Lehrern auch die schulischen Leistungen der Kinder.

Darauf hat Professor Jürgen Sperner von der Uniklinik Lübeck hingewiesen. In eigenen Experimenten überprüfte Sperner mit seinen Kollegen den Effekt der Methode auf die Vigilanz bei 20 Gesunden. Die Probanden wurden temporal stimuliert, und zwar anodal oder kathodal mit jeweils 1 mA für 15 Minuten, oder sie erhielten eine Scheinstimulation.

Nach linksseitiger kathodaler Stimulation verkürzte sich in Tests die Reaktionszeit signifikant. Bei den anderen Stimulations-Varianten und Scheinstimulation blieb die Reaktionszeit unverändert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »