Ärzte Zeitung, 08.12.2008

Absetz-Versuch bei Antiepileptika lohnt sich

ROCHESTER (ars). Bei Kindern mit Epilepsie, die durch eine Medikation anfallsfrei geworden sind, lohnt sich ein Absetz-Versuch. Denn das Risiko therapieresistenter Rückfälle ist gering, so eine Mitteilung der Mayo-Klinik in Rochester.

In einer Studie hatten 20 von 56 Kinder innerhalb von acht Jahren nach Entzug der Medikamente wieder Anfälle, aber die meisten wurden durch eine erneute Behandlung symptomfrei. Langfristig blieben nur bei drei Teilnehmern therapieresistente Attacken zurück. Ein Absetzen der Medikation ist bei Kindern wegen der Nebenwirkungen wünschenswert, darunter kognitive Defizite, Verhaltensstörungen, Gewichtsprobleme und Leberschäden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »