Ärzte Zeitung, 14.12.2005

Neue Zelltherapie lindert Parkinson

BIRMINGHAM (mut). Implantierte Retina-Zellen können Morbus Parkinson langfristig lindern. Das hat eine Pilotstudie mit sechs Patienten mit fortgeschrittenem M. Parkinson ergeben.

US-Forscher hatten den Patienten Dopamin-produzierende Retina-Zellen von gestorbenen Organspendern ins Putamen übertragen. Ein Jahr nach der Op waren die Symptome bei allen Patienten deutlich zurückgegangen.

So sank der Punktwert auf einer Parkinson-Symptomskala im Schnitt um knapp 50 Prozent. Zwei Jahre nach der Op profitierten die Patienten immer noch deutlich von dem Eingriff: Der Punktwert lag noch 41 Prozent unter dem Ausgangswert (Arch Neurol 62, 2005, 1833).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »