Ärzte Zeitung, 24.10.2006

Virtuelles Rennen unterstützt Kinder mit MS

MANNHEIM (eb). Fünf Prozent aller Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bekommen die Krankheit vor dem 16. Lebensjahr. In Deutschland sind jedes Jahr etwa 200 Kinder und Jugendliche neu von MS betroffen.

Um die Forschung bei Kindern mit MS zu fördern, bat das Unternehmen Biogen Idec bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Mannheim auf eine virtuelle Rennstrecke: Am Computer drehten die Kongreßteilnehmer ihre Runden.

Und mit jedem gefahrenen Parcours wurde Geld für ein Projekt des Zentrums für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Uniklinik Göttingen gespendet. 3000 Euro kamen so zusammen. Das Projekt ist eine Patientendatei von Kindern mit MS, die ausgebaut wird. Bisher sind die Daten von etwa 120 Kindern und Jugendlichen erfaßt. Die Göttinger Datei soll international vernetzt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »