Ärzte Zeitung, 03.11.2008

Bestehende Krankheiten verzögern MS-Diagnose

MANITOBA (ars). Wer bereits anderweitig erkrankt ist, bei dem wird eine Multiple Sklerose später erkannt als bei zuvor gesunden Menschen. So war bei Patienten mit Übergewicht oder Gefäßschäden die Wahrscheinlichkeit einer leichten Behinderung bei der Diagnose 1,5-fach erhöht, bei Patienten mit neurologischen Störungen, Muskel- oder Skeletterkrankungen sogar um das Doppelte, berichten kanadische Wissenschaftler (Neurology online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »