Ärzte Zeitung, 25.03.2009

Epstein-Barr-Virus mit MS assoziiert?

Buffalo (hub). Epstein-Barr-Viren (EBV) sind möglicherweise mit dem Fortschreiten einer Multiplen Sklerose verbunden. Das teilt die Uni in Buffalo in den USA mit. Forscher aus den USA und Italien haben bei Patienten, die zu Beginn der MS-Erkrankung hohe Antikörpertiter gegen EBV hatten, einen beschleunigten Verlust der Grauen Substanz und des Gesamt-Hirnvolumens gefunden. Untersucht wurden 135 MS-Patienten, der Nachbeobachtungszeitraum betrug drei Jahre.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »