Ärzte Zeitung online, 31.03.2009

Bayer schließt Vereinbarung mit US-Biotechfirma

BERLIN (dpa). Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat mit der US- Biotechfirma Genzyme weitreichende Vereinbarungen zur Vermarktung von Präparaten gegen Krebs und Multiple Sklerose getroffen.

Wie Bayer am Dienstag in Berlin mitteilte, wird das eigene Portfolio an Blutkrebs-Medikamenten an Genzyme übertragen, wofür Lizenzgebühren und weitere Zahlungen von bis zu 650 Millionen Dollar (480 Mio Euro) fällig werden.

Die Vermarktungslizenz eines gemeinsam zu entwickelnden Wirkstoffs gegen Multiple Sklerose geht zudem an Genzyme zurück. Dafür soll Bayer Gebühren von maximal 1,25 Milliarden Dollar sowie weitere umsatzabhängige Zahlungen erhalten, die durch einen Betrag zwischen 625 und 900 Millionen Dollar abgegolten werden können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »