Ärzte Zeitung, 23.11.2009

MS: Schwangerschaft meist komplikationslos

STANFORD (ars). Bei Frauen mit Multipler Sklerose bestehen keine medizinischen Bedenken gegen eine Schwangerschaft. Kaiserschnitte und intrauterine Wachstumsverzögerungen sind bei ihnen nur wenig, Präeklampsie und vorzeitiger Blasensprung gar nicht häufiger als bei Frauen ohne MS.

Forscher aus Stanford werteten die Daten von knapp 19 Millionen Entbindungen aus, darunter rund 10 000 von Frauen mit MS. Auch bei Epilepsie sind die Risiken kaum erhöht (Neurology online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »