Ärzte Zeitung, 27.09.2010

Immunzellen greifen Neurone bei MS an

BERLIN (eb). In einem Mausmodell zur Multiplen Sklerose (MS) haben Forscher gezeigt: Bestimmte Immunzellen (Th17-Zellen) nehmen direkten Kontakt zu Neuronen auf. Das führt in den Nervenzellen zu erhöhten Kalziumspiegeln und letztlich zum Zelltod, teilt das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch mit. Im Tierversuch konnten so entstandene Läsionen teilweise wieder rückgängig gemacht werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »