Ärzte Zeitung, 18.08.2011

MS-Genvarianten weisen auf Immunstörung

MÜNCHEN (eb). Forscher aus München haben zusammen mit einem internationalen Team neue Genvarianten identifiziert, die mit Multipler Sklerose (MS) assoziiert sind.

Viele der Gene gehören zum Immunsystem, das somit die Krankheit entscheidend begünstigt. Die Wissenschaftler untersuchten die Erbsubstanz von 9772 MS-Patienten und 17.376 Gesunden.

Ein Drittel der entdeckten Gene ist auch an Morbus Crohn oder Typ 1 Diabetes beteiligt, vermutlich laufen also bei Autoimmunkrankheiten gleiche grundlegende Prozesse ab. Zwei Gene sind in den Vitamin-D-Stoffwechsel involviert (Nature 2011; 467, 214).

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