Ärzte Zeitung, 10.07.2013

Boehringer-Ingelheim-Preis 2013

Forschung zu MS und zu Depressionen ausgezeichnet

MAINZ. Der Molekularmediziner Dr. Nir Yogev und die Psychologin Dr. Iris Reiner, beide Universitätsmedizin Mainz, teilen sich den von der Boehringer Ingelheim Stiftung mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Boehringer-Ingelheim-Preis 2013. Das teilen die Stiftung und die Universitätsmedizin Mainz mit.

Nir Yogev wies im Modellversuch erstmals nach, dass die dendritischen Zellen nicht nur Auslöser der MS sind, wie man bisher annahm. Sie haben zudem eine schützende Funktion. Seine Ergebnisse öffnen vielversprechende Wege für die MS-Therapie.

Iris Reiner untersuchte, wie bei depressiven Patienten frühe Beziehungserfahrungen und das oft als "Liebeshormon" bezeichnete Neuropeptid Oxytozin zusammenspielen.

Sie fand heraus, dass bei Depressionen winzige Veränderungen im Gen für den Oxytozinrezeptor wichtig sein könnten. Dieser Ansatz kann helfen Depressionen und ihre Entstehung besser zu verstehen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »