Ärzte Zeitung online, 12.05.2011

Psychoserisiko lässt sich im MRT erkennen

LONDON (mut). Nur ein Teil der Patienten im Prodromalstadium entwickeln tatsächlich eine Psychose, und zwar vor allem solche, die im linken Parahippocampus eine Atrophie aufweisen.

Damit lässt sich mit einer Sensitivität von 68 und einer Spezifität von 66 Prozent eine Psychose vorhersagen, berichten Forscher aus London (Arch Gen Psychiatry 2011; 68:489-495).

Mit Hirnscans könnte man daher erkennen, welche Patienten für eine präventive Neuroleptikatherapie infrage kommen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »