Ärzte Zeitung, 20.01.2004

Suchtprävention am Arbeitsplatz

MÜNCHEN (sto). Etwa fünf Prozent aller Beschäftigten sind alkoholkrank und weitere zehn Prozent stark gefährdet. Oft würden die Probleme am ehesten am Arbeitsplatz sichtbar, sagte der Staatssekretär im Bayerischen Sozialministerium Jürgen Heike. Er appelliert deshalb an die Arbeitgeber, sich ihrer Verantwortung für die Mitarbeiter bewußt zu werden.

Suchtmittelgebrauch sei für die Betriebe nicht zu unterschätzen. So hätten Untersuchungen ergeben, daß etwa 25 Prozent der Arbeitsunfälle auf Alkoholkonsum zurückzuführen seien. Allein schon deshalb sei es sinnvoll, eine externe Beratung zur Suchtprävention einzuführen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »