Ärzte Zeitung, 20.04.2004

Rauchverbot an Schulen gefordert

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) hat eine bessere Aufklärung an Schulen über die Gefahren des Rauchens gefordert. "Kinder müßten bereits an der Grundschule über die Folgen des Rauchens aufgeklärt werden, denn in der Pubertät sind sie nur sehr schwer zu erreichen", sagte der Bundesvorsitzende des DPhV, Heinz-Peter Meidinger in Berlin.

Es sei erschreckend, daß 93,7 Prozent der Gymnasiasten den Konsum von wenigen Zigaretten am Tag für nicht gesundheitsschädlich hielten, so Meidinger: "Ein generelles Rauchverbot an Schulen ist ernsthaft überlegenswert."

Die Berliner Grünen hatten kürzlich bereits ein generelles Rauchverbot an Schulen gefordert, das auch das Lehrerzimmer einschließen soll. Rauchen gelte unter Jugendlichen weiterhin als "cool", das Einstiegsalter sei auf 11,6 Jahre gesunken. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »