Ärzte Zeitung, 28.05.2004

Jugendliche greifen immer früher zu Drogen

WÜRZBURG (ras). Suchtmediziner schlagen Alarm. Kinder und Jugendliche konsumieren offenbar immer häufiger und immer früher Haschisch und Marihuana.

Angesichts dieser Entwicklung sei es höchst besorgniserregend, daß Präventions- und Therapieangebote für jugendliche Suchtpatienten bundesweit immer noch Mangelware sind, beklagten Psychiater aus ganz Deutschland bei einer suchtmedizinischen Tagung in der Würzburger Universität. Reagiert werde auf diese Entwicklung aber leider kaum, kritisierte der Hamburger Suchtmediziner Professor Rainer Thomasius.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »