Ärzte Zeitung, 12.01.2005

Modafinil kann Suchttherapie unterstützen

PHILADELPHIA (ple). Kokain-abhängigen kann eine Behandlung mit dem Narkolepsie-Medikament Modafinil helfen, von der Sucht leichter loszukommen. Dies geht zumindest aus den Ergebnissen einer kleinen, doppelblinden und placebokontrollierten US-Studie in Philadelphia hervor (J Neuropsychopharmacology 30, 2005, 205).

30 Studienteilnehmer erhielten Modafinil, 32 Teilnehmer ein Scheinpräparat. Über einen Zeitraum von acht Wochen konnten mehr Teilnehmer der Verumgruppe über wenigstens drei Wochen abstinent bleiben als Teilnehmer der Vergleichsgruppe. Überprüft wurde dies mit Hilfe von Urintests, mit denen die Benzoylecgonin-Spiegel bestimmt wurden. Die Substanz ist ein Abbauprodukt von Kokain.

Modafinil wurde in einer Dosierung von 400 mg morgens eingenommen. Zudem erhielten die Drogenabhängigen zweimal pro Woche eine Verhaltenstherapie.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »