Ärzte Zeitung, 22.06.2005

Junge Raucher sind aggressiver als Nichtraucher

HAMBURG (ddp.vwd). Rauchende Kinder und Jugendliche schwänzen einer neuen Studie zufolge häufiger die Schule und nehmen mehr Drogen als nichtrauchende Gleichaltrige. Insgesamt zeigten rauchende Schüler ein deutlich auffälligeres Sozialverhalten, teilt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Hamburg mit.

Das problematische Verhalten sei unabhängig vom sozialen Status und dem Grad der Schulbildung.

Für die Studie wurden 985 Mädchen und Jungen zwischen 11 und 18 Jahren von zwei Hauptschulen und einem Gymnasium im Ruhrgebiet befragt. Rauchende Jugendliche seien auch deutlich aggressiver als Nichtraucher, so die DGKJP.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »