Ärzte Zeitung, 11.07.2006

Schutz vor Rauch: Regierung setzt auf Eigeninitiative

BERLIN (HL). Das Bundesgesundheitsministerium will die Umsetzung der Selbstverpflichtung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes zum Schutz vor Passivrauchen nach dem 1. März 2007 in einer repräsentativen Stichprobenuntersuchung überprüfen lassen.

Das kündigte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bündnisgrünen an. Ergibt sich bei der Stichprobe, daß die Selbstverpflichtung nicht eingehalten wird, dann wäre nach Auffassung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Sabine Bätzing ein gesetzliches Rauchverbot in Hotels und Gaststätten möglich.

Ab März 2007 müssen nach der Selbstverpflichtung der Branche mindestens 30 Prozent der größeren Restaurants 30 Prozent ihres Raumangebots für Nichtraucher reservieren. Spätestens zum 1. März 2008 müßten mindestens 90 Prozent der Restaurants 50 Prozent der Plätze für Nichtraucher bereithalten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

"GOÄ-Novelle bis Ende 2017 ist sportliches Ziel"

Wann kommt die neue GOÄ? Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" verrät GOÄ-Verhandlungsführer Dr. Reinhard genaueres. mehr »

"Harte Hand" schadet dem Schulerfolg

Den Lebenswandel eines Kindes kann ein sehr strenges Elternhaus negativ beeinflussen, belegt eine Studie. mehr »