Ärzte Zeitung, 28.07.2006

Mehr Unfälle durch Fahren unter Drogeneinfluß

BERLIN (dpa). Ein drastischer Anstieg der Verkehrsunfälle von Fahrern unter Drogeneinfluß ist für die Bundesregierung Anlaß zur Sorge.

So sei die Zahl der durch Drogeneinnahme verursachten Unfälle mit Personenschäden zwischen 1997 und 2005 von 612 auf 1337 gestiegen, teilte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion mit. Das entspreche einem Anstieg um 125 Prozent.

Anhaltspunkte für Drogen im Verkehr könnten typische Ausfallerscheinungen oder unerklärliche Fahrfehler sein, aber auch Indizien wie verzögerte Pupillenreaktionen, rhythmisches Muskelzittern und ähnliche Auffälligkeiten

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »