Ärzte Zeitung, 14.11.2006

Therapieprogramm für jugendliche Cannabis-Süchtige

BERLIN (ami). Das Bundesgesundheitsministerium und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung haben in Berlin den Startschuß zu einem Behandlungsprogramm für jugendliche Cannabis-Abhängige und deren Familien gegeben.

Das Programm soll eine frühzeitige Therapie gewährleisten, bevor es zu einer Verfestigung der Sucht und massiven psychischen Erkrankungen kommt, so die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing.

120 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren, die cannabissüchtig sind, sollen im Therapieladen in Berlin bis September 2008 familien- und psychotherapeutisch behandelt werden. Während und nach der Behandlung werden die Teilnehmer zu ihrem Konsumverhalten und therapierelevanten Aspekten untersucht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »