Ärzte Zeitung, 25.05.2007
Die Abgabe von Heroin an Drogenabhängige ist derzeit je nach Bundesland verschieden geregelt. Foto: dpa

Heroinabgabe - Koalition schiebt Beratungen auf

Gesetzentwurf wird erst nach der Sommerpause beraten

KARLSRUHE/BERLIN (dpa). Ob Schwerstabhängige in Deutschland künftig regelhaft mit Diamorphin behandelt werden können, wird erst nach der Sommerpause in Berlin verhandelt. Die Koalition hat eine entsprechende Anhörung im Gesundheitsausschuss verschoben. Eigentlich ist Eile geboten, denn der Modellversuch des Bundesgesundheitsministeriums, an dem mehrere Großstädte beteiligt sind, läuft am 30. Juni aus (wir berichteten). Frankfurt/Main hat bereits eine Ausnahmegenehmigung zur Weiterführung des Modellversuchs bekommen, Hamburg und Karlsruhe haben eine Ausnahme beantragt. Bei grünem Licht durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte könnte das Projekt in beiden Städten zunächst für weitere drei Jahre fortgesetzt werden. Auch neue Teilnehmer sollen dann aufgenommen werden.
Mehr dazu im Internet unter www.aerztezeitung.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »