Ärzte Zeitung, 11.06.2008

Raucher sind weniger schlau

VILLEJUIF (ars). Eine französische Studie liefert ein neues Argument, Raucher zum Aufhören zu motivieren: Ein Verzicht kommt ihren kognitiven Fähigkeiten zugute. Bleiben sie aber dabei, ist die Wahrscheinlichkeit geringer Leistungen erhöht.

In der Studie schnitten rauchende Teilnehmer bei allen kognitiven Tests schlechter ab als Nichtraucher. Bei ehemaligen Rauchern hingegen war das Risiko mangelhafter Ergebnisse vermindert, berichtet Dr. Séverine Sabia aus Villejuif (Arch Intern Med 168, 2008, 1165).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »