Ärzte Zeitung online, 09.09.2008

Designerdrogen in Asien und Nahem Osten auf dem Vormarsch

BANGKOK (dpa). Mit wachsendem Wohlstand sind in Asien und im Nahen Osten jetzt sogenannte Designerdrogen auf dem Vormarsch.  Während der in den 90er Jahren rapide gestiegene Konsum in Europa und den USA teils nachlässt, steigt die Popularität der gefährlichen Rauschmittel in vielen Ländern Asiens und des Nahen Ostens.

2006 wurden weltweit rund 49 Tonnen Amphetamin-ähnliche Substanzen beschlagnahmt, ein Viertel davon in Saudi-Arabien, berichtete das UN-Rauschgiftbüro (UNODC) am Dienstag in Bangkok.

Weltweit wird nach der neuen UN-Studie mehr Ecstasy, Amphetamin und Methamphetamin konsumiert als Kokain und Heroin zusammen. Die Produktion von Designerdrogen hat sich nach der Studie auf dem Niveau von rund 500 Tonnen im Jahr stabilisiert, doch befinden sich die illegalen Labors dafür jetzt öfter in Kanada und Mexiko und in der Türkei, als in den USA und den Ländern der Europäischen Union. Weltweit werde damit im Jahr 65 Milliarden US-Dollar verdient, umgerechnet rund 46 Milliarden Euro.

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