Ärzte Zeitung online, 18.11.2008

Drogenbeauftragte warnt vor "Spice" - Behörden untersuchen Modedroge

BERLIN (dpa). Berichte über Gesundheitsrisiken und eine schnelle Verbreitung der Kräuter-Droge "Spice" in deutschen Städten haben Bundesregierung und Behörden aufgeschreckt. Die Verbreitung der Mischung aus getrockneten Pflanzen werde untersucht, sagte eine Sprecherin des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin am Dienstag zur dpa.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), warnte wegen "unkalkulierbarer Risiken" davor, die Kräuter zu rauchen. Angeblich haben sie Wirkungen wie Cannabis.

Der Mix wird nach Medienberichten legal als Räucherduft an Jugendliche in Läden verkauft, in denen auch Wasserpfeifen und Hanfprodukte angeboten werden. In den Tütchen sollen auch psychoaktive Substanzen sein, die Angststörungen oder Übelkeit hervorrufen können. Ergebnisse der Prüfung seien nicht vor kommender Woche zu erwarten, sagte die Institutssprecherin.

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