Ärzte Zeitung online, 22.12.2008

Spanier rauchen trotz Rauchverbots wieder mehr Zigaretten

MADRID (dpa). Das vor drei Jahren eingeführte Anti-Tabak-Gesetz kann die Spanier nicht vom Rauchen abhalten. Wie die Zeitung "El País" am Montag berichtete, stieg der Zigarettenverbrauch in den ersten zehn Monaten dieses Jahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent auf 3,8 Milliarden Päckchen. Damit kehrte sich der Trend der vergangenen Jahre zu einem geringeren Tabakkonsum erstmals wieder um.

Nach dem im Januar 2006 in Kraft getretenen Anti-Tabak-Gesetz ist das Rauchen am Arbeitsplatz sowie in fast allen geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumen verboten. Bei den Gaststätten mit einer Fläche von weniger als 100 Quadratmeter müssen die Wirte entscheiden, ob sie das Rauchen zulassen oder untersagen.

In den Jahren vor dem Inkrafttreten des Gesetzes war der Zigarettenkonsum in Spanien permanent zurückgegangen. 2006 setzte eine Stabilisierung ein, nun nimmt der Verbrauch wieder zu.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »