Ärzte Zeitung online, 04.05.2009

Vergiftete Drinks: Opfer außer Lebensgefahr

WIEN (dpa). Fünf junge Leute, die am Sonntag nach dem Genuss von vermutlich vergifteten Drinks in einer Wiener Bar zusammengebrochen waren, sind offenbar auf dem Wege der Besserung. Nach Informationen des Österreichischen Rundfunks ORF vom Montag schweben die Opfer inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Ihr Zustand wurde von den Krankenhäusern aber nach wie vor als "ernst" beschrieben.

Die drei jungen Männer und zwei Frauen waren am Sonntagnachmittag nach dem Genuss von möglicherweise heimlich vergifteten Drinks in einer populären Bar im Wiener Bezirk Alsergrund zusammengebrochen. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest.

Nach ORF-Angaben ist jedoch weiterhin unklar, ob die Fünf wirklich heimlich vergiftet wurden. Nach Zeugenaussagen soll der mutmaßliche Täter den Anwesenden vor dem Zwischenfall eine flüssige Substanz angeboten haben. Dabei, so werde spekuliert, könnte es sich um die Psychodroge LSD oder "Liquid Ecstasy" gehandelt haben. Die Boulevard-Zeitung Österreich" berichtete am Montag, der angebliche Täter habe selbst unter Drogeneinfluss gestanden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »