Ärzte Zeitung online, 08.05.2009

Bewährung für spielsüchtigen Botschaftsmitarbeiter

BERLIN (dpa). Ein früherer Zahlmeister der Deutschen Botschaft in den Niederlanden ist am Freitag vom Berliner Landgericht wegen Untreue zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der damals spielsüchtige Beamte hatte rund 350 000 Euro vom Konto der Botschaft abgehoben und im Casino verspielt.

Vor seiner Versetzung aus Den Haag hatte sich der Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes seinem Dienstherrn offenbart. Danach wurde er in die Registratur versetzt. Bei Rechtskraft des Urteils verliert der 56-Jährige den Beamtenstatus. Die Staatsanwältin hatte vier Jahre und sechs Monate Haft gefordert.

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