Ärzte Zeitung online, 23.02.2010

Alkohol ist wachsendes Problem in US-Armee

WASHINGTON (dpa). Immer mehr US-Soldaten greifen zur Flasche. Seit Beginn des Irak-Krieg im März 2003 ist die Zahl der Soldaten mit Suchtproblemen um deutlich über die Hälfte angestiegen, berichtete der TV-Sender "ABC News" am Montag unter Berufung auf neue Zahlen des Pentagons.

Im vergangenen Jahr waren demnach 9200 amerikanische Soldaten wegen Alkoholproblemen in Behandlung. Knapp 12 000 weitere Armeeangehörige seien zu einem Kurs für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol verpflichtet worden. Nach Angaben von Armeeoffizieren mangelt es wegen der großen Zahl der Hilfebedürftigen an Suchtberatern. Derzeit gebe es einen Berater für 2000 Soldaten. Die Armee suche nun landesweit nach geeigneten Therapeuten.

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