Ärzte Zeitung, 14.02.2011

Kuren für pflegende Helfer

Rösler will Arbeit von Angehörigen erleichtern

BERLIN (dpa/eb). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will für pflegende Angehörige Erholung nach dem Vorbild der Mutter-Kind-Kuren organisieren.

So könne für Pflegende und Gepflegte "gemeinsam ein Ausgleich für die physischen und psychischen Belastungen geschaffen werden", sagte der FDP-Politiker der "Bild am Sonntag" vor dem zweiten Treffen zur geplanten Pflegereform an diesem Montag.

Vorschläge mit Blick auf bessere Lebensbedingungen für pflegende Angehörige hatte in der Vergangenheit auch  Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) gemacht. Ihr Konzept für einen Rechtsanspruch auf eine zweijährige Pflegeteilzeit war aber auf massive Kritik gestoßen.

 Rösler will heute mit Vertretern von Pflege-, Sozial- und Patientenverbänden in Berlin über die Rolle der Angehörigen diskutieren.

Lesen Sie dazu auch:
Deutschlands größter Pflegedienst in der Krise

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »