Schmerzen

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Ärzte Zeitung, 03.12.2004

Wie geht’s weiter mit der Schmerztherapie?

Am Mittwoch, dem 8. 12., von 14 Uhr bis 16 Uhr beraten bei einer Telefonaktion der "Ärzte Zeitung" vier Experten

NEU-ISENBURG (Rö). Viele Kollegen und auch ihre Patienten mit Rückenschmerzen, Arthrose oder Rheumatoider Arthritis fragen sich nach der Rücknahme von Rofecoxib: "Wie geht‘s weiter mit der Schmerztherapie? Welche Therapie ist jetzt geeignet? Welche Risiken gibt es? Antworten gibt es am Mittwoch bei unserer Telefon-Aktion zum Nulltarif.

Professor Jürgen C. Frölich, Klinischer Pharmakologe an der Medizinischen Hochschule Hannover und Spezialist für die Coxibe. Foto: privat

Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Leiter des regionalen Schmerzzentrums der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie in Göppingen. Foto: ÄZ

Dr. Diethart Sturm, Facharzt für Allgemeinmedizin/ Chirotherapie in Hohenstein-Ernstthal und Vorstandsmitglied des Hausärzte-verbandes. Foto: privat Privat-Dozent Dr. Michael Überall, Leiter des Institutes für Neurowissenschaften, Algesiologie und Pädiatrie in Nürnberg, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. Foto: ÄZ
Tel.: 0800
80 80 200
Tel.: 0800
80 80 300
Tel.: 0800
80 80 400
Tel.: 0800
75 51 524

Vier Schmerzexperten beantworten am Mittwoch, dem 8. 12., von 14 Uhr bis 16 Uhr Fragen bei einer Telefonaktion der "Ärzte Zeitung", die vom Unternehmen Pfizer unterstützt wird. Diesen Kollegen können Sie telefonisch ihre Fragen stellen: Professor Jürgen C. Frölich von der Klinischen Pharmakologie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Sie haben keine Zeit anzurufen, möchten aber trotzdem eine Frage stellen?

Dann schicken Sie Ihre Frage per E-Mail mit Betreff "Schmerztherapie" an med@aerztezeitung.de

Ihre Fragen werden von den Experten beantwortet und die Antworten werden in der "Ärzte Zeitung" und hier bei "Ärzte Zeitung Online" veröffentlicht.

Der Pharmakologe kann ihnen zum Beispiel sagen, wie sicher eine Coxib-Therapie ist. Zu möglichen Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System etwa gibt es Unterschiede zwischen den Coxiben. Welche Bedeutung hat dies für die Therapie? Fragen Sie Frölich! Und was ist eigentlich bekannt zur Sicherheit klassischer NSAR? Der Pharmakologe ist dazu ihr Ansprechpartner.

Wie ist Patienten mit Rückenschmerzen oder Arthrose am besten zu helfen? Schildern Sie Dr. Gerhard Müller-Schwefe ihr Problem! Er ist Präsident der Gesellschaft für Schmerztherapie.

Als Praktiker ist Dr. Diethard Sturm, niedergelassener Arzt in Hohenstein-Ernstthal bei der Aktion dabei. Fragen Sie den Facharzt für Allgemeinmedizin/Chiropraktik, was Patienten mit Knieschmerzen oder mit Rückenschmerzen zur langfristigen Therapie geraten werden kann. Sturm gibt Ihnen auch Tips für Patienten, die bisher Rofecoxib erhalten hatten. Und er kann Ihnen sagen, welche Alternativen für welche Patienten in Frage kommen oder eher nicht in Frage kommen.

Privat-Dozent Dr. Michael Andreas Überall, der Direktor des Institutes für Neurowissenschaften, Algesiologie und Pädiatrie in Nürnberg ist auch Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. Wie Überall betont, sollte sich die Schmerztherapie heute nicht mehr in erster Linie an der Stärke der Schmerzen orientieren, sondern an den zugrundeliegenden Pathomechanismen.

So kommen Coxibe in vor allem bei Schmerzen in Frage, bei denen Entzündungsvorgänge überwiegen, also etwa bei Gelenkerkrankungen. Statt einer kontinuierlichen Langzeitbehandlung plädiert Überall für einen rationalen Umgang mit der Therapie. Darunter versteht er Therapieintervalle, Kombinationen mit anderen Schmerzmitteln und bei starken rheumatischen Erkrankungen Basistherapien. Stellen Sie Überall ihre Fragen!

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