Ärzte Zeitung, 23.01.2008

Gentherapie gegen chronische Schmerzen

WASHINGTON (dpa). Mit einer Gentherapie haben US-Forscher Versuchsratten von chronischen Schmerzen befreit. Eine einzige Spritze half den Tieren mehr als drei Monate lang (PNAS 105, 2008, 1055).

Die Forscher injizierten die Gene, ein Endorphin und Interleukin-10, direkt in den Rückenmarkkanal der Tiere. Ausschließlich dort produzierten die Gene dann langfristig die schmerzstillenden Wirkstoffe. Verhaltenstests zeigten, dass die Tiere tatsächlich schmerzfrei waren. Erweisen sich Sicherheit und Wirksamkeit der Therapie auch beim Menschen, könnten etwa Krebspatienten davon profitieren, so die Autoren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »