Ärzte Zeitung, 05.11.2008

Preisträger sind Schmerzursachen auf der Spur

AACHEN (eb). Fünf Forschungsprojekte wurden vom Dachverband der europäischen Schmerzgesellschaften EFIC ausgezeichnet: Sie erhielten den EFIC Grünenthal Grant 2008 über insgesamt 100 000 Euro.

Mit diesem international vergebenen Preis werden jedes Jahr junge Forscher ausgezeichnet, die sich durch herausragende und innovative Arbeiten im Bereich der klinischen und experimentellen Schmerzforschung hervorgehoben haben. Dieses Jahr bewarben sich 36 Wissenschaftler um den Preis, hat das Unternehmen Grünenthal mitgeteilt.

Zu den Preisträgern gehört Marijana Bras aus Zagreb, die am Zusammenhang zwischen Polymorphismen der Katechol-O-Methyltransferase (COMT) und chronischen Rückenschmerzen bei kriegsbedingter posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) forscht. Ebenfalls 20 000 Euro erhielt Kate Limer von der Uni Manchester in Großbritannien. Sie untersucht die Bedeutung schmerzmodulierender Gene eines bestimmten Signalübertragungsweges (DREAM) bei chronischen muskuloskelettalen Schmerzen.

Gorazd Svetetic vom Uniklinikum Bern erhielt den Preis für seine Arbeit zur Bestimmung optimaler individueller Medikamentenregime bei Patienten mit chronischen Schmerzen. Die beiden weiteren Preisträger sind André Mouraux von der Uni Löwen in Belgien und Emanuel van den Broeke aus Nijmegen in den Niederlanden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »