Ärzte Zeitung online, 25.03.2009

Paracetamol und Johanniskraut von April an verschreibungspflichtig

Berlin/Offenbach (dpa). Das Schmerzmittel Paracetamol und der Stimmungsaufheller Johanniskraut werden vom 1. April an in bestimmten Packungsgrößen verschreibungspflichtig. Paracetamol darf dann nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums nur noch bis zu einer Wirkstoffmenge von 10 g ohne Rezept verkauft werden.

Das entspricht einer Packung mit 20 Tabletten zu je 500 mg Paracetamol. Grund für die Beschränkung ist den Angaben zufolge der Medikamentenmissbrauch durch Menschen mit Selbstmordabsichten.

Johanniskrauthaltige Arzneimittel zur Behandlung mittelschwerer Depressionen werden ebenfalls verschreibungspflichtig. Johanniskraut-Mittel für leichte depressive Verstimmungen sollen dagegen weiterhin frei erhältlich sein.

Laut einer gemeinsamen Mitteilung der Apothekerverbände in Hessen und Rheinland-Pfalz wird diese Einschränkung damit begründet, dass für Laien die Unterscheidung zwischen einer leichten und mittelschweren Depression kaum möglich sei. Diagnose und Therapie gehörten in die Hand des Arztes.

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