Ärzte Zeitung, 26.01.2010

Förderpreis für ambulante Palliativversorgung

KIEL (sec). Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat zum zweiten Mal den Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung" verliehen. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird vom Unternehmen Grünenthal gestiftet. Die mit dem 1. Preis prämierte Arbeit "Ambulante Pädiatrische Palliativversorgungszentren (APPZ) in NRW" beschreibt den Weg zu einer flächendeckenden ambulanten Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Die strukturierte und evaluierte ambulante Palliativversorgung von Kindern stecke noch in den Kinderschuhen, obwohl in NRW etwa 1200 Kinder und Jugendliche von einer solchen Versorgung profitieren könnten, so Kai Martens von der Grünenthal GmbH. Mit ihrer Initiative habe sich ein multidisziplinäres Team dem Thema inhaltlich, strukturell und therapeutisch mit einer flächendeckenden Konzeption genähert.

Prämiert wurde auch ein Konzept zur "Verbesserung der Palliative Care Versorgung von Bürgern im Landkreis Esslingen der Esslinger Initiative e.V." sowie ein Konzept zur "Weiterentwicklung von Netzwerkstrukturen in der palliativen Versorgung unter besonderer Berücksichtigung von Transparenz, Qualitätsentwicklung und institutioneller Koordination am Beispiel des Palliativen Netzwerks für die Region Aachen e.V.". Beide Konzepte beschreiben den Prozess zu einer Struktur, die Verträge zur ambulanten Versorgung (SAPV) ermöglichen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »