Ärzte Zeitung, 17.05.2010

Zucker versüßt Babys den Impfschmerz

TORONTO (ars). Dass ein Löffelchen Zucker so manche bittere Medizin versüßt (wie Mary Poppins singt), bestätigen kanadische Kinderärzte, und zwar für Impfungen. Babys schreien nach dem Pieks weniger, wenn sie zuvor einen Schluck gesüßten Wassers zu trinken bekamen, ergab eine Metaanalyse von 14 Studien mit rund 1700 Impflingen. Nach Rechnung der Forscher aus Toronto äußert mit einer 30-prozentigen Glukoselösung ein Fünftel der Säuglinge weniger lautstarken Protest. Im Mittel fiel er um 12 Sekunden kürzer aus (Arch Dis Child online). Zahnärzte und Diabetologen allerdings sehen es mit Sorge, Kinder mit Zucker zu beruhigen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »