Ärzte Zeitung online, 09.06.2011

Mehr als die Hälfte aller Kinderunfälle sind Stürze

BERLIN (eb/dpa). Pro Jahr müssen über 123.000 Kinder zum Arzt, weil sie gestürzt sind. Mehr als die Hälfte aller Kinderunfälle sind Stürze.

Das berichtet die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder", die mit der bundesweiten Kampagne "Laufen.Springen. Klettern. Sicher geht das!" für mehr Aufklärung wirbt.

"Bei der Prävention von Stürzen geht es nicht darum, Kinder in ihrem natürlichen Bewegungsdrang einzuschränken. Denn wir wissen, Kinder mit großer Bewegungserfahrung sind besser vor Stürzen geschützt", sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) als Schirmherr der Kampagne.

Fähigkeiten der Kinder stärken und Eltern noch mehr sensibilisieren

Vielmehr müssten die Fähigkeiten der Kinder gestärkt werden - und die Erwachsenen für Sturzgefahren des Nachwuchses noch mehr sensibilisiert.

Die Kampagne umfasst Infomaterial mit Tipps für Eltern, Kita-Erzieher und Lehrer, sodass mit ihrer Hilfe die Kinder spielerisch lernen Risiken besser einzuschätzen und ihre motorischen Fähigkeiten weiter ausbauen.

Motto: Kleine Beulen und blaue Flecken sind wichtige Erfahrungen.

Informationen gibt es unter www.elternforum-kindersicherheit.de und www.kindersicherheit.de.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen von Tag 1 und 2 des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »