Dienstag, 21. Mai 2013
Ärzte Zeitung, 16.08.2012

Zertifikat

Hohe Ansprüche an ein "Schmerzfreies Krankenhaus"

SCHWERTE (fk). In einem Pilotprojekt stellten 2003 einige Kliniken eine eklatante Unterversorgung sowohl chirurgischer als auch konservativer Patienten in Bezug auf Schmerzen fest.

Maßnahmen zur Verbesserung des Schmerzmanagements, etwa durch feste Therapieschemata, Beratung und Schulung der Mitarbeiter und systematische Schmerzerfassung und Dokumentation verringerten den Anteil der Patienten mit mittelstarken bis starken Schmerzen in diesen Kliniken deutlich.

Über einen Zertifizierungsprozess stehen solche Optimierungsprozesse heute allen interessierten Kliniken zur Verfügung. Den Leistungskatalog entwickelte der Verein Certkom, die Zertifizierung erfolgt durch die painCert GmbH.

Die Bezeichnung "Schmerzfreies Krankenhaus" ist ambitioniert, doch Pain Nurse und Visitorin Birgitta Pieper hofft, dass die daraus resultierenden hohen Ansprüche letztlich dazu führen, dass sich Patienten bei Schmerzen frühzeitig melden, rascher und besser versorgt werden und so Schmerzen seltener chronifizieren.

Weitere Informationen: www.certkom.com: Certkom - Gesellschaft für qualifizierte Schmerztherapie und www.paincert.org: painCert GmbH - Gesellschaft für qualifizierte Schmerztherapie.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Nasenschmuck: Die Gefahren der durchlöcherten Nase

Nasenpiercing gilt als cool - und ist so alt wie die Bibel. Doch die tollkühnen Träger solcher Schmuck- und Kultstücke müssen mit Komplikationen rechnen. mehr »

Minijobber in der Praxis: Das müssen Ärzte beachten

Ob Mini- oder Midijob: Wer in Teilzeit arbeitet - auch in gering­fügiger Beschäftigung - hat Rechte wie Vollzeitkräfte. Das gilt in großen Unternehmen ebenso wie in der Arztpraxis. Wir erklären, worauf Ärzte achten müssen. mehr »

Grippe-Impfung: Mehrarbeit, aber kein Geld?

Die jüngste Grippewelle hat den Praxen deutlich mehr Patienten beschert. Allein in Nordrhein verzeichnen die Hausärzte zehn bis 15 Prozent mehr Fälle. Bloß hinter der Vergütung steht ein Fragezeichen. Eine Ungerechtigkeit des Systems? mehr »