Ärzte Zeitung online, 13.08.2013

Schmerzkongress

"Moderne Schmerzmedizin - ist alles gut, was geht?"

Unter dem Motto: "Moderne Schmerzmedizin - ist alles gut, was geht?" treffen sich Schmerzexperten und Interessierte im Oktober in Hamburg.

HAMBURG. Unter dem Motto: "Moderne Schmerzmedizin - ist alles gut, was geht?" findet vom 23. bis zum 26. Oktober 2013 in Hamburg der Deutsche Schmerzkongress statt. Hierbei handelt es sich um die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Schmerzgesellschaft und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG).

Das diesjährige Motto "Moderne Schmerzmedizin: Ist alles gut, was geht?" mache es schon deutlich: Die Errungenschaften sind beträchtlich, das Arsenal der therapeutischen Möglichkeiten breit gefächert, die Erfolge unübersehbar, zum Beispiel im Akutschmerz, schreiben Professor Shahnaz Christina Azad, Kongresspräsidentin der Deutschen Schmerzgesellschaft, und Professor Arne May, Kongresspräsident der DMKG, in ihrem Grußwort.

Unübersehbar seien aber auch die Stagnation in der Therapie chronischer Schmerzen, der teilweise unkritische Einsatz invasiver Maßnahmen und häufig das Fehlen der geforderten Interdisziplinarität.

Der Patient und der Schmerztherapeut agierten nie alleine, sondern seien immer eingebunden in soziale, berufliche, private, menschliche, gesundheitsökonomische und letztlich auch politische Netze.

Schmerz sei das Paradebeispiel einer interdisziplinären Zusammenarbeit, und gerade das mache es auch so spannend, so Azad und May.

Auf dem Deutschen Schmerzkongress wird wieder ein breites Spektrum aktueller grundlagenwissenschaftlicher und klinischer Forschungsergebnisse, werden aber auch Updates in der Diagnostik und Therapie von Schmerzen, etwa im Bereich des Kopfschmerzes, präsentiert.

Neu gegründet worden ist die Fortbildungsakademie. Die Kurse stellen im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses einen zentralen Bestandteil der Vermittlung zwischen Schmerzforschung und Schmerztherapie im klinischen Alltag dar, heißt es im Grußwort. (eb)

Infos zum Kongress im Web: schmerzkongress2013.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »