Ärzte Zeitung, 01.09.2014

Schmerzmedizin

1. Nationales Schmerzforum am 17. September

Die Deutsche Schmerzgesellschaft richtet am 17. September in Berlin das 1. Nationale Schmerzforum aus.

BERLIN. Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter schweren chronischen Schmerzen, zwei Millionen davon sehr schwer, schätzen Fachleute.

Die Kosten für schmerzbedingte Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentungen schätzt die Bundesärztekammer auf 20 Milliarden Euro im Jahr. Dennoch lässt die schmerztherapeutische Versorgung zu wünschen übrig. Nur gut 1000 Vertragsärzte nehmen an der Schmerztherapie-Vereinbarung der KBV teil.

Hier setzt das 1. Nationale Schmerzforum am 17. September in Berlin an, das von der Deutschen Schmerzgesellschaft ausgerichtet wird.

"Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzbehandlung. Leider ist die Versorgungsrealität davon oftmals weit entfernt", sagt Professor Thomas R. Tölle, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft.

Das Forum, das künftig jährlich stattfinden soll, will den Dialog von klinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften, Politikern, Ärzte- und Patientenverbänden anstoßen, um Verbesserungen für die Versorgung zu erreichen. Zahlreiche Vertreter der Gesundheitspolitik, der Selbstverwaltung, von Ärzteverbänden und aus der Wissenschaft haben ihre Teilnahme zugesagt. (eb)

Das Forum findet am 17. September im Spreebogen Hotel Abion, Berlin, statt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »