Ärzte Zeitung, 06.11.2008

Weniger Brustkrebs bei Frauen mit Migräne

SEATTLE (ikr). Bei Frauen in der Postmenopause mit Migräne ist das Risiko für ein hormonrezeptor-positives Mammakarzinom um 30 Prozent verringert. Das hat eine US-Studie ergeben, in der die Krankendaten von nahezu 2000 Frauen mit und knapp 1500 Frauen ohne Brustkrebs analysiert wurden ("Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention" 17, 2008, 3116). Das Krebsrisiko war sowohl bei Frauen mit als auch bei solchen ohne medikamentöse Migränetherapie reduziert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »