Dienstag, 29. Juli 2014
Ärzte Zeitung, 05.03.2012

Auf Migräne folgt oft eine Depression

BOSTON (mut). Frauen mit Migräne - mit oder ohne Aura - werden zu 40 Prozent häufiger depressiv als Frauen ohne.

Damit bestätigt die Women's Health Study kleinere Studien, wonach bei Frauen mit Migräne das Depressionsrisiko deutlich erhöht ist. Über 36.000 Frauen, die zunächst keine Depression hatten, wurden nach 14 Jahren erneut untersucht.

Etwa 18 Prozent hatten anfangs Migräne. 14 Prozent von ihnen entwickelten in den folgenden 14 Jahren eine Depression, aber nur 10 Prozent der Frauen ohne Migräne. Der Rat an Ärzte: bei Migräne-Patientinnen auf Depressionen zu achten (Neurology 2012, Epub 22. Februar).

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Psychotherapeuten: Zu wenig Einsatz für Kassenpatienten?

Sind Psychotherapeuten Abzocker, die Patienten absichtlich warten lassen? Medienberichte legen dies nahe. Die Therapeuten wehren sich. Und auch die Fakten sprechen für sie. mehr »

Marker: Niedrige Vitamin-D-Spiegel - ein Blick ins Grab?

Menschen mit wenig Vitamin D im Blut haben offenbar eine verringerte Lebenserwartung. Welche Ursachen das hat, ist aber noch unklar. mehr »

Terminservice: KVen sollen viel Spielraum erhalten

Die Koalition will keine Terminservicestellen nach einheitlichem Muster. Damit verlagern Union und SPD das Problem zurück auf die regionale KV-Ebene. Doch die Vier-Wochen-Frist soll allen Protesten zum Trotz im geplanten Gesetz stehen. mehr »