Ärzte Zeitung online, 03.06.2009

Akupunktur hilft, ganz egal, wo genadelt wird

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SEATTLE (hub). Erneut hat eine Studie ergeben: Es ist gleich, wo und wie Akupunkturnadeln gesetzt werden. Die Methode ist der konventionellen Therapie bei chronischen Schmerzen in jedem Fall überlegen. In der aktuellen Studie erhielten über 600 Patienten mit chronischen, nicht entzündlichen Rückenschmerzen eine individualisierte Akupunktur, eine Standardakupunktur oder eine simulierte Akupunktur.

Hierzu werden spezielle Nadeln verwendet, die nicht in die Haut eindringen. Genadelt wurde sieben mal innerhalb von zehn Wochen. Eine weitere Patientengruppe erhielt eine konventionelle Behandlung, meist mit Schmerzmitteln (Arch Int Med 169, 2009, 858).

Mit Akupunktur verringerte sich die Bewegungseinschränkung durch die Schmerzen um 60 Prozent - auch in der Gruppe mit Scheinakupunktur. Bei konventioneller Therapie minderte sich die Bewegungseinschränkung hingegen nur um 39 Prozent.

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[03.06.2009, 23:15:10]
Dieter Döring 
Akupunktur hilft, ganz egal, wo genadelt wird
Ist mir seit langem bekannt. Das wollen aber die Akupunkturschulen nicht wissen, denn dann können die ja keine Akupunkturkurse, die viel zu teuer sind, mehr verkaufen.
Akupunktur muss, und das bitte so schnell wie möglich, aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen herausgenommen werden.
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