Ärzte Zeitung, 21.11.2007

Lumiracoxib ist nicht mehr auf dem Markt

BASEL (eb). Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat das Ruhen der Zulassung für das Lumiracoxib-haltige Arzneimittel Prexige® angeordnet. Der Grund seien die Ergebnisse einer weltweiten Bewertung aller Nebenwirkungsberichte über Leberschäden nach Anwendung des Wirkstoffs, teilt das (BfArM) mit.

Der Hersteller Novartis weist darauf hin, dass Leberenzym-Erhöhungen als unerwünschter Effekt bei Coxiben und bei traditionellen NSAR bekannt seien. Vorhandene Daten legten nahe, dass Lumiracoxib in der Dosierung von 100 mg täglich bei Arthrose nicht mit einem höheren Risiko als andere NSAR einhergehe.

Das Unternehmen sei davon überzeugt, dass Lumiracoxib eine bedeutende Therapieoption mit positivem Nutzen-Risiko-Verhältnis sei, wenn der Wirkstoff bei geeigneten Patienten eingesetzt werde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »