Ärzte Zeitung, 26.07.2005

Finger von Zugtür abgetrennt - wieder angenäht

FREIBURG (dpa). Ein in Freiburg durch eine Waggontür abgetrennter Finger ist erst nach 60 Kilometer ICE-Fahrt von Polizeibeamten im Zug gefunden worden.

Der Finger wurde mit dem Rettungswagen zurück nach Freiburg gebracht und dem verletzten Mann wieder angenäht, teilte die Bundespolizei mit. Die Ärzte halten es für wahrscheinlich, daß der Finger wieder voll funktionstüchtig wird.

Der 34jährige Mann hatte den Angaben zufolge im Freiburger Hauptbahnhof versucht, beim Halt des ICE die sich schließende Tür mit seiner rechten Hand offen zu halten. Die Hand wurde dabei eingeklemmt und der Finger abgerissen. Während der Mann auf den Bahnsteig stürzte, blieb der mit Blut verschmierte Finger im Zug liegen.

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