Ärzte Zeitung online, 23.01.2009

Erste Studie mit embryonalen Stammzellen an Gelähmten in USA

NEW YORK (dpa). Nach Jahren der Zurückhaltung gegenüber Versuchen mit embryonalen Stammzellen hat die zuständige US-Behörde eine Studie mit diesen Zellen an Querschnittgelähmten genehmigt. Das "Wall Street Journal" berichtete am Freitag online, dass die Gesundheitsbehörde FDA dem Biotech-Unternehmen Geron Corp. in Menlo Park (US-Bundesstaat Kalifornien) grünes Licht für Versuche an zehn Patienten gab.

"Dies ist der Beginn einer neuen Ära in der medizinischen Therapie", sagte Geron-Präsident Thomas Okarma dem Wirtschaftsblatt. Seinen Angaben zufolge hat der Wechsel im Weißen Haus nichts mit der FDA-Zusage zu tun. Der neue US-Präsident Barack Obama hatte vor Amtsantritt signalisiert, die Einschränkungen seines Vorgängers George W. Bush für die Stammzellenforschung zu lockern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »