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Ärzte Zeitung online, 07.08.2009

Fehler in Hüftprothese: Hunderte Patienten müssen zur Nachuntersuchung

FREIBURG (dpa). Wegen fehlerhafter Hüftprothesen müssen in Südbaden hunderte Patienten zur Nachuntersuchung. Diese beginnen in den kommenden Tagen, wie der Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RkK) am Donnerstag in Freiburg mitteilte. Sie seien für die betroffenen Patienten freiwillig.

Sollten Fehler an den künstlichen Gelenken festgestellt werden, müsse erneut operiert werden. Nur so könne eine Schädigung des umliegenden Knochens vermieden werden. Knapp 860 Menschen seien von der Nachuntersuchung betroffen. Grund sei ein fehlerhaftes Prothesenmodell, das mittlerweile nicht mehr verwendet werde.

Wie der Klinikverbund weiter mitteilte, führte das Modell bei Patienten zu Knochenschäden. Den Ärzten könne kein Vorwurf gemacht werden. Als die Mängel entdeckt wurden, sei sofort gehandelt worden. Fest stehe bisher, dass mindestens 29 Patienten erneut operiert werden müssen. Sie erhalten ein neues künstliches Hüftgelenk. Betroffen seien das katholische Loretto-Krankenhaus in Freiburg und das Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch (Kreis Emmendingen).

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