Samstag, 11. Februar 2012
Ärzte Zeitung online, 09.02.2010

EU fördert nanotechnologisches Projekt in der Arthritis-Forschung

BAD NEUENAHR-AHRWEILER (eb). Die EU fördert ein Forschungsprojekt zum Einsatz nanotechnologischer Verfahren in der Arthrititisforschung und -therapie. Ziel dieses Projekts ist es, neuartige Diagnoseverfahren für die einfache und frühzeitige Erkennung von Arthritis zu entwickeln. Hierzu sollen modifizierte superparamagnetische Nanopartikel verwendet werden.

Bisher gibt es weder ausreichende diagnostische Mittel zur Entdeckung der Krankheit in einem frühen Stadium noch zufriedenstellende Verfahren für die Beurteilung verschiedener Behandlungsstrategien. Deshalb unterstützt die Europäische Kommission das interdisziplinäre Konsortium "Development of novel nanotechnology based diagnostic systems for Rheumatoid Arthritis and Osteoarthritis" (NanoDiaRA).

Das Konsortium setzt sich aus 15 europäischen Partnern aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen und verfügt in den nächsten vier Jahren über etwa neun Millionen Euro.

Weitere Informationen zu dem Projekt und der Europäischen Akademie

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Neue Ära in der Schlaganfall-Therapie?

Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern! mehr »

112 - Heute ist Europäischer Notruf-Tag

Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar. mehr »

Streit um frühe Nutzenbewertung eskaliert

Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich. mehr »