Kongress, 13.04.2010

DGIM-Logo

Rauchen ist auch bei Lupus äußerst schlecht

Pneumologen und Kardiologen wissen es schon lang, jetzt gibt es auch immer mehr Daten aus der Rheumatologie: Rauchen ist generell schlecht für den Körper. Rauchen etwa Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE), haben sie mehr Schmerzen und auch mehr Hautveränderungen, sowohl akute als auch vernarbende, sagte Privatdozentin Rebecca Fischer-Betz.

"Und diese Patienten sprechen auch schlechter auf Antimalariamittel an", so die Rheumatologin vom Uniklinikum Düsseldorf. Rauchende SLE-Patienten suchen zudem öfter ihren Hausarzt auf, werden häufiger krankgeschrieben und haben einen höheren Bedarf an Antidepressiva - jeweils im Vergleich zu Patienten mit SLE, die nicht rauchen. SLE-Patienten erleiden 20 Jahre früher einen Herzinfarkt als die Normalbevölkerung, so Fischer-Betz. (hub)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »